Bürgerinitiative Umspannwerk Honsolgen

Ja zur Energieinfrastruktur.
Nein zum Standort.

Bis zu 20 Hektar Fläche. Anlagen mit bis zu 30 Metern Höhe. Direkt vor unserer Haustür!

Im Süden von Honsolgen soll ein großflächiges Umspannwerk mit Batteriespeicher entstehen. Die Folgen für Menschen, Landschaft, Landwirtschaft und Natur wären erheblich und langfristig.

Wir akzeptieren, dass unsere Region einen Beitrag zur Energieinfrastruktur leisten muss. Was wir nicht akzeptieren, ist die Festlegung auf einen Standort, der unseren unmittelbaren Lebens- und Landschaftsraum unwiederbringlich verändert, obwohl verträglichere Alternativen in der Umgebung in Betracht kommen.

Wir fordern deshalb eine ernsthafte Prüfung und klare Priorisierung eines Standorts weiter nördlich in Richtung A96.

Die entscheidende Frage ist nicht, ob die Infrastruktur kommt. Die entscheidende Frage ist, wo sie entsteht.

Ziele der Bürgerinitiative Umspannwerk Honsolgen

Ein Umspannwerk im Süden von Honsolgen

Im Süden von Honsolgen ist ein großflächiges Umspannwerk mit Batteriespeicher im Gespräch. Das Gesamtvorhaben kann bis zu 20 Hektar beanspruchen und Anlagen mit einer Höhe von bis zu 30 Metern umfassen.

20 hamöglicher Flächenbedarf
30 mmögliche Anlagenhöhe

Ein Vorhaben dieser Größenordnung verändert den Charakter unserer Landschaft dauerhaft. Es geht um unseren Lebensraum, um die Nähe zu Wohngebieten und Betriebsgeländen mit dauerhaftem Aufenthalt, um Natur und Artenvielfalt und um den verantwortungsvollen Umgang mit wertvollen Flächen.

Eine Entscheidung dieser Tragweite darf nicht allein nach technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten getroffen werden. Die Auswirkungen auf die Menschen vor Ort und die Natur müssen bei der Standortwahl entscheidend berücksichtigt werden.

Verlagerung des Vorhabens nach Norden

Wir fordern, den Standort Honsolgen-Süd nicht weiter als bevorzugte Lösung zu verfolgen, sondern eine Verlagerung des Vorhabens weiter nach Norden in Richtung A96.

Dort sehen wir die Chance, die Belastungen für die Bevölkerung zu reduzieren, das Landschaftsbild besser zu schützen und Eingriffe in unseren unmittelbaren Lebensraum zu vermeiden.

Wir erwarten:

  • Eine Prüfung alternativer Standorte in Richtung A96.
  • Eine transparente Gegenüberstellung der Auswirkungen auf Menschen, Natur, Landschaft und Flächenverbrauch.
  • Eine nachvollziehbare Begründung der Standortentscheidung, die nicht allein technische oder wirtschaftliche Vorteile berücksichtigt.
  • Eine frühzeitige Beteiligung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger, bevor unumkehrbare Fakten geschaffen werden.

Ein anderer Standort kann zusätzlichen Aufwand bedeuten. Doch dieser Aufwand muss gegen die langfristigen Folgen für Mensch und Natur abgewogen werden.

Die billigste oder einfachste Lösung ist nicht automatisch die verantwortungsvollste.

Nicht das Vorhaben ist die Frage, sondern der Standort.

Wir stellen uns nicht grundsätzlich gegen die Energiewende und notwendige Energieinfrastruktur. Wir akzeptieren, dass unsere Region einen Beitrag zur Energieinfrastruktur leisten muss. Was wir nicht akzeptieren, ist die Festlegung auf einen Standort, der unseren unmittelbaren Lebens- und Landschaftsraum unwiederbringlich verändert, obwohl verträglichere Alternativen in der Umgebung in Betracht kommen.

Auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen, einschließlich des überragenden öffentlichen Interesses am Ausbau der Energieinfrastruktur und der erleichterten Zulässigkeit von Batteriespeichern in räumlicher Nähe zu Umspannwerken, sind uns bewusst.

Doch diese Rahmenbedingungen machen die sorgfältige Wahl des konkreten Standorts nicht bedeutungslos.

Das öffentliche Interesse an Energieinfrastruktur ist kein Freibrief für eine vermeidbare Belastung einzelner Ortschaften.

Wenn ein solches Großprojekt gebaut werden soll, muss alles darangesetzt werden, seine Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Dazu gehört, Alternativen ernsthaft zu prüfen und den Standort zu wählen, der Menschen, Landschaft und Natur am wenigsten belastet.

Für uns ist klar: Honsolgen-Süd darf nicht zur bevorzugten Lösung werden, solange verträglichere Alternativen nicht ausreichend untersucht wurden.

Wir wollen keine Entscheidung verhindern, nur weil sie unbequem ist. Wir wollen verhindern, dass eine Entscheidung getroffen wird, deren Folgen für unseren unmittelbaren Lebensraum vermeidbar gewesen wären.

Gemeinsam für einen verträglicheren Standort

Je mehr Menschen sich für eine verantwortungsvolle Standortwahl einsetzen, desto deutlicher wird: Die Interessen der Bevölkerung vor Ort müssen gehört und berücksichtigt werden.

Wir möchten Menschen zusammenbringen, Informationen bündeln und uns gemeinsam für eine bessere Lösung einsetzen.

Unser Ziel ist klar: Energieinfrastruktur mit Verantwortung – und ein Standort, der Mensch und Natur nicht unnötig belastet.

Mach mit!

Du wohnst in Honsolgen oder der Umgebung und möchtest dich für eine verträglichere Standortwahl einsetzen?

Dann komm in unsere WhatsApp-Gruppe.

WhatsApp-Gruppe

Die Gruppe dient dazu, Interessierte unverbindlich zu sammeln, Neuigkeiten weiterzugeben und die Beteiligung sichtbar zu machen. Verbindliche Informationen, Hintergründe und weitere Entwicklungen veröffentlichen wir hier auf unserer Website.

Je mehr wir sind, desto stärker ist unsere Stimme.

Für Honsolgen. Für unsere Landschaft. Für unsere naheliegenden Betriebe. Für eine verantwortungsvolle Zukunft.

Karte zur Stromplantage bei Honsolgen

Hinweis: Die dargestellten Flächenangaben und Höhen beschreiben den derzeitigen Diskussionsstand und sind keine bestätigten Planungsdaten.

Vergleich der Planungsalternativen Punkt JPEC